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Beschreibung der Abteilungen

Hier finden Sie eine kurze Beschreibung der einzelnen Abteilungen des VdH Straubenhardt

Die Jugendgruppe der Hundefreunde

Die Jugendgruppe des VdH Straubenhardt besteht seit 1993 . Sie wurde ins Leben gerufen, da sich immer mehr Kinder und Jugendliche für den Hundesport interessierten. Zur Zeit besteht die Jugendgruppe aus ca. 10 Jugendlichen. In dieser Gruppe steht der Spaß mit dem Hund im Vordergrund. Mit ihrer Übungsleiterin Tina Küper oder der Stellvertreterin Anette Haug werden jeden Freitag entweder kleine Kunststücke eingeübt oder beispielsweise an der THS-Bahn trainiert. Außerdem basteln die Kinder gemeinsam um z.B. vom Erlös der verkauften Dinge (z.B. Osterdeko, Hundespielzeug, selbst gemachte Pralinen und Hundekuchen) dem Tierheim in Pforzheim eine Spende zu machen oder um ihre Jugendkasse wieder aufzufüllen. Es gibt auch jedes Jahr spezielle Feste für die Kinder wie zum Beispiel die Jugendweihnachtsfeier oder im Februar den gut besuchten Kinderfasching, zu dem auch immer öfter Familien mit Kindern von außerhalb des Vereins kommen! Zur festen Einrichtung ist auch schon der weihnachtliche Besuch im Neuenbürger Krankenhaus geworden. Als Nikoläuse und Christkindchen verkleidet überraschen sie viele kranke Menschen mit Weihnachtsliedern und selbst gebastelten Geschenken. Mehrere Kinder und Jugendliche nehmen zusätzlich am THS- bzw. Agility-Training teil und sind auch regelmäßig auf Turnieren anzutreffen.
Fährtenarbeit - In der Ruhe liegt die Kraft!

Hektiker-Hundeführer die auf den schnellen sportlichen Erfolg aus sind, werden sich in der Fährtengruppe nicht heimisch fühlen. Hier zählt Trainingsfleiß, Ausdauer, Ausgeglichenheit und Kameradschaft. All dieser Eigenschaften bedarf es um einen Hund soweit zu bringen, dass er bei jedem Wetter eine bis zu 1.800 Schritt lange, 3 Stunden alte Menschenfährte von Anfang bis zum Schluss verfolgen kann. Und damit nicht genug: die Fährte ist mit rechten und spitzen Winkeln, Halbkreis und bis zu 7 verlorenen Gegenständen ausgestattet, die der Hund alle sicher anzeigen soll. Das alles an einer 10m langen Leine, so dass der Hundeführer seinen Hund nicht beeinflussen kann. Wohl eine der schwierigsten Aufgaben die im Hundesport von unseren Hunden gemeistert werden müssen! Unsere Fährtengruppe belegte in den letzten Jahren immer einen oder mehrere der vordersten Ränge bei den Kreismeisterschaften. Bisher wurden ca. 140 Fährtenprüfungen auf unserem Hundeplatz abgelegt.
... zu deutsch Behändigkeit, Gewandtheit, ist eine aus England kommende Hundesportart,die vor allem in den westeuropäischen Ländern bereits eine große Anhängerschaft gewonnen hat.

Agility ist ein Freizeitsport für Hund und Mensch, in dessen Mittelpunkt ein Hindernisparcours steht, den es zu überwinden gilt. 1977 wurden diese Übungen erstmals in London vorgeführt. 1988 wurde Agility erstmals im deutschsprachigen Raum als neue Hundesportart akzeptiert. Der Agility-Hindernisparcours stellt sich aus 12 bis 20 Hindernissen zusammen, die in richtiger Reihenfolge bewältigt werden müssen. Die genaue Reihenfolge wird erst unmittelbar vor dem Wettkampf bekannt gegeben. Der Parcours wird auf einem Gelände von mindestens 20x40 m aufgebaut. Die Streckenlänge liegt zwischen 100 und 200 m. Innerhalb einer festgesetzten Standardzeit soll der Hund den Parcours ohne Leine, Halsband oder andere Hilfsmittel, außer der Stimme und Gestik seines Halters zurücklegen.

Die Standardzeit wird je nach Klasse Agility-0, -1, -2 oder -3 unterschiedlich errechnet. Die Klasse A-0 ist besonders zum Einstieg in das Turnierleben gedacht. In dieser Klasse darf jeder Anfänger starten,um die ersten Turniererfahrungen zu machen. In der Klasse A-1 müssen die Teilnehmer in der Regel den Parcours mit 1,8 m/sec. Zurücklegen, bei A-2 sind es 2,75 m/sec., bei A-3 3,5 m/sec. Braucht das Team länger, wird ihm das mit einem Strafpunkt pro Sekunde geahndet. Die Höchstzeit oder Maximalzeit (normalerweise das Doppelte der Standardzeit, mindestens das 1,5fache) darf jedoch nicht überschritten werden, da sonst das Team leider ausscheiden muss. Gewonnen hat das Team, das innerhalb der Standardzeit die wenigsten Fehler gemacht hat. Wenn mehrere Teams mit 0 Strafpunkten das Ziel erreicht haben, gewinnen die, die den Parcours am schnellsten bewältigen konnten. Umeine gerechte Bewertung zu gewährleisten, werden die Hunde je nach Größe in die Klassen mini, midi, oder large eingeteilt.

Strafpunkte gibt es für viele verschiedene Arten von Fehlern. Schwerwiegende Fehler, wie etwa das Auslassen eines Hindernisses, drei Verweigerungen, oder gar das Misshandeln eines Hundes führen zur sofortigen Disqualifikation. Auch wenn der Hund das Parcoursgelände als Löseplatz benutzt oder nicht mehr in der Hand des Besitzers steht oder das Team einen falschen Parcours einschlägt, d.h. ein Hindernis auslässt oder eine falsche Reihenfolge vorzieht, müssen die beiden leider für dieses Mal aufhören. Ansonsten bekommen die Teams für Fehler, wie spezielle Hindernisfehler, Verweigerungen, das Berühren eines Hindernisses oder des Hundes durch den Hundeführer jeweils 5 Strafpunkte. Bei mehr als 26 Strafpunkten erfolgt wiederum die Disqualifikation. Agility ist für jedermann und „Jederhund“ geeignet! Alter, Rasse, Größe (für Hunde unter 40 cm Stockmaß sind die Hindernisse maximal 30-40 cm hoch) ist völlig gleichgültig. Voraussetzung ist jedoch, zumindest für den Hund, dass der Gesundheitszustand in Ordnung ist. Der verantwortungsbewusste Hundebesitzer sollte unbedingt seinen Hund zuvor auf Gelenkerkrankungen, Wirbelsäulenschäden oder eventuelle Herzerkrankungen untersuchen lassen.
Basisausbildung

Die Basisausbildung beinhaltet die Ausbildung von Hund und Hundefüh­rer. Hier lernt nicht nur der Hund, was Gehorsam ist, sondern der Hundebe­sitzer auch seinen vierbeinigen Freund besser zu verstehen. Nur ein Hunde­besitzer, der Kenntnisse über das Hun­deverhalten besitzt, kann seinen Hund fachgerecht erziehen. Unter der fach­kundigen Anleitung unserer Übungs­leiter, die ihr breites Fachwissen und ihre Erfahrung rund um den Hund gerne weitergeben, werden Hund und Hundeführer auf das Ablegen der Be­gleithundeprüfung / Team-Test vorbe­reitet. Der erfolgreiche Abschluss der Basisausbildung mit Prüfung/Test be­scheinigt dem Hundebesitzer, dass er in der Lage ist, sich mit seinem Tier in Alltagssituationen zu bewegen ohne Probleme zu bekommen oder zu ver­ursachen. Diese Grundausbildung ist Voraussetzung für weiteres hundes­portliches Arbeiten. In unserem Verein sind bisher ca. 500 Begleithundeprüfungen abgelegt worden.
Turnierhundesport -Sport für Mensch und Hund

Ob man sich für die Laufstrecken von 2.000 oder 5.000 Metern entscheidet (Geländelauf) oder für einen Hindernislauf über 75 Meter – jeder findet beim Turnierhundesport (THS) seine Disziplin.
Besonders attraktiv ist auch der CSC. Hier gehen drei Hundeführer mit Hunden gemeinsam als Team an den Start, um einen Staffellauf zu absolvieren.
Beim QSC gehen zwei Hundeführer mit Hunden an den Start. Jedoch treten sie auf zwei identisch aufgebauten Parcours im K.O.-System gegeneinander an.
Früher oder später ist jedoch für jeden Turnierhundesportler der Vierkampf das Ziel. Hier, in der Königsklasse des THS, wird das Hund-Mensch Team in den Disziplinen Unterordnung, Slalom, Hürdenlauf und Hindernislauf geprüft.
Vierkampf gibt es in den Prüfungsstufen VK1 und VK2.
Unsere Turnierhundesportler können auf achtbare Erfolge in Wettkämpfen innerhalb und außerhalb der Kreisgruppe, sowie an Pokalkämpfen, Verbandsmeisterschaften oder Deutschen Meisterschaften zurückblicken.
Alle Hundehalter sind zum Mitmachen eingeladen. Durch den betont lockeren Aufbau hat insbesondere unsere Jugend, die hier schnelle Erfolgserlebnisse erzielen kann, zum Sport mit dem Hund gefunden. Eine Sportart für die ganze Familie, zusammen mit dem Hund. Turnierhundsport bedeutet aktive Gestaltung der Freizeit und steht für die Begriffe Erholung, sportliche Ertüchtigung, Wettkampferlebnis, Erfolg und Niederlage.
Kurz, er sollte für den Hundefreund die schönste Nebensache der Welt sein. Trainingsmethoden, die auf Hund und Hundeführer angepasst sind, bestimmen das Training. Dabei steht Sie Führigkeit des Hundes im Vordergrund.
Und das Schönste  ist, dass es absolut keine Rolle spielt, ob der Hundeführer nun einen großen oder kleinen, einen Rasse- oder Mischlingshund an der Leine führt.
Der Turnierhundsport ist ideal für alle Hundehalter, die den sportlichen Umgang mit ihrem Vierbeiner lieben und die über diese Sportart das Verständnis zwischen sich und ihrem Hund fördern wollen.
Über Ihre aktive Beteiligung würde sich unsere Turnierhundesportgruppe sehr freuen, denn auch Ihnen und Ihrem Hund tut Bewegung gut!
Gebrauchshundeausbildung - Der VPG-Sport

Ein Hund der viel Spieltrieb und Mut besitzt, ein souveränes, ruhiges Wesen und einen engagierten Menschen an seiner Seite hat kann aufbauend auf die Begleithundeprüfung im Gebrauchshundesport ausgebildet werden.
Ziel ist das Ablegen der VPG (Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde) in den Stufen I-III.
Der VPG - Sport besteht aus drei Disziplinen:

Abteilung A (Fährte):
Ruhig, gleichmäßig und mit tiefer Nase soll der Hund eine je nach Prüfungsstufe verschieden lange Fährte absuchen und vom Fährtenleger verlorene Gegenstände sicher anzeigen.

Abteilung B (Unterordnung):
Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass der Hund seinem Menschen freudig und aufmerksam folgt. In jeder Stufe werden die Aufgaben Schwieriger.

In VPG III:
- Freifolgen mit Schussfestigkeit
- Sitzen aus der Bewegung
- Platz und Steh aus dem Laufschritt
- Bringen auf ebener Erde, über 1 Meter Hürde und Schrägwand
- Voraussenden mit Ablegen
- Ablegen unter Ablenkung (Hundeführerist außer Sicht)

Abteilung C (Schutzdienst):
Ein Hund beißt einen Menschen. Leicht kann der Eindruck entstehen hier würden Hunde „scharfgemacht“, „auf den Mann gehetzt“. Die Hunde werden im VPG jedoch sehrsorgfältig,
mit immer größeren Gegenständen über das Spiel mit dem Helfer aufgebaut. Sie lieben ihren Helfer, weil der so schön spielen kann und sind zufrieden, wenn sie ihm die Beute abgenommen haben.
Im Schutzdienst gearbeitete Hunde sind im Alltag oft ruhiger, weil sie im Sport ihre Triebe ausleben, alles das tun können, was sonst im Zusammenleben mit Menschen eher unerwünscht ist.
Auch in Extremsituationen sind VPG-Hunde sicher, weil sie selbstbewusst sind und ihr Hundeführer lernt, sie auch auf hohem Triebniveau zu kontrollieren.